Im Buch das ich mir ueber den Jakobsweg gekauft habe stand, dass das ein schoenes Fleckchen sein sollte. Recht hatte der Autor. Besonders imposant ist hier ein mittlerweile zum Hotel umgebauter Palast, der aussieht wie ein riesen Steinklotz.

Nach dem kurzen Abstecher am fruehen Morgen ging es dann wieder auf den regulaeren Jakobsweg. Und es war steil . Nicht nur ein bischen, nein, es war heftig. Meister Jakobsweg hat mir recht bald gezeigt, wer von uns beiden mehr Ausdauer hat. Nur so als Tipp, ich bin es nicht :-)
Ich Doedel habe mir halt gedacht:,, Hey, im Buch steht, man solle den sehr steilen Aufstieg auf den den Jaizkibel nehmen weil dort oben die Aussicht so eine schoene sei." Das stimmt zwar auch, aber fuer was fuer einen Preis ?
Bild mit Gonzales vor einer Kirche auf der Haelfte des Weges als es noch nicht so steil war.
Da war ich noch recht munter... 81Kilo geballte Pfalz
Mein Gott war ich am ***** als ich oben war. Aber, es war halt auch wunderschoen runter zu schauen. Auf der einen Seite die Bucht von Irun, auf der anderen Seite das Meer so wie man es sich vorstellt. Bei strahlend blauem Himmel und so um die 20 Grad.
Hier der Weg, der mich ein wenig aus dem Konzept gebracht hat. Unten ist die Kirche zu sehen vor der Gonzales posiert hat.
Dort oben
bin ich dann auf dem Bergruecken ein paar Kilometer immer dem gelben Pfeil hinterher um in Richtung San Sebastian zu kommen. Der beschriebene steile Weg ist durch ein rot-weisses Schild gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf weist der Autor des Buches immer wieder darauf hin, wie schoen manche Stellen dieses Weges im Vergleich zum Jakobsweg sind... Was denkt sich der Danner ? Genau, laufen wir ein bischen den Kuestenweg (so heisst der) entlang. Kann man sich ja nicht verlaufen. Kueste immer an der rechten Schulter, passt. Denkste.... Bin also den Kuestenweg entlang gelaufen. Da lauft man halt DIREKT an der Kueste. Mit allen Steilklippen und Unwaegbarkeiten, die es gibt...
Riesenumweg, weil die Kueste eben ziemlich zickzack hier ist. Nach 2 Stunden habe ich dann eingesehen, dass es wohl etwas laenger dauern wird und habe mich wieder auf den normalen Camino begeben wo ich dann entlang wunderschoener Aussichten in Pasaia meinen ersten Cafe con leche
genossen habe und ueber eine kleine Meerenge mit einer Faehre uebergesetzt bin, war es dann auch schon 18:00 als ich in San Sebastian angekommen bin.
San Sebastian ist ne schoene Stadt (Bilder folgen) mit etwas ueber 150.000 Einwohnern und drei Straenden. Beim Dritten habe ich eine Pension gefunden und bin mit vollem Bauch (Baguette mit Schmelzkaese und ein bischen Obst) todmuede um 22:00 Uhr eingeschlafen.
Das war Tag 2. Der naechste kommt bald.













"Why do you climb Mount Everest?" - "Because it's there!" George Mallory
AntwortenLöschenMir war klar, dass du dich nicht für den leichten Weg entscheidest... ;-)
Es liegt einem ja nicht jeden Tag das Meer zu Füßen *g*. Grüßlein Dea
...man kann auch sagen, warum einfach, wenn's auch schwierig geht..!? Ein bißchen Herausforderung muss schon sein... :-)
AntwortenLöschenHabe mich sehr gefreut über Deinen zweiten Eintrag - sehnsüchtig erwartet... und immer bei Dir!! lots of best wishes, yvonne & rüdi
da lang laufen, wo alle langlaufen, is ja auch langweilig ... recht hast du ... weiterhin viel ausdauer und vieeeeeele positive eindrücke !
AntwortenLöschenps: nett zu lesen, dass du aus "Askese" "Askäse" (Schmelzkäse) gemacht hast ;o)
schön von Dir zu hören :-)
AntwortenLöschenBin gespannt, wie viele Berge Du in der Zwischenzeit bezwungen hast