Freitag, 29. Oktober 2010

Lake Waikaremoana

Am Lake W. gibt es einen von neun sogenannten Great Walks. Das sind Mehrtageswanderungen an besonders schoenen Orten mit gut unterhaltenen Huetten und Campingplaetzen.
Den Great Walk hier wollte ich laufen. Leider wurde das Wetter hier noch schlechter und ich habe es nach zwei Tagen warten sein lassen. Lustig war, dass ich in der Austauschbibliothek (eins nehmen, eins da lassen) des Campingplatzes ein Buch gefunden habe, das mir sehr gut gefallen hat. "In 50 Tagen um die Welt" von Ulrich Wickert. Interessant deshalb, weil er aehnliche Ziele angesteuert und aehnliche Erfahrungen gemacht hat, die mit meinen Eindruecken oftmals deckungsgleich waren.
Hier der See mit der einzigen laengeren Bergaufpassage.
Ein Paerchen Saumschnabelenten *raeusper*, auch auf maori "Whio Ente" genannt.
Ziemlich huebsch die Viecher, hier gefallen mir die Weibchen sogar besser als die Maennchen. Normalerweise sind ja die Maennchen die bunteren.
Jo, und dann wurde das Wetter richtig garstig. Windig, kalt und regnerisch. Und dann hat es geschneit...
Zum Glueck ist mein "Bettmobil" mit 2 Waermflaschen ausgestattet.
Trotzdem war's saukalt und feucht und ueberhaupt *jammer*.
Bin dann weiter, noch schnell 'nen Wasserfall fotografieren
und ueber einen Pass
Richtung Rotorua, dem geothermalen Zentrum Neuseelands.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

East Coast

Von der Bay of Islands bin ich dann an die sehr abgelegene und von Touristen recht unberuehrte East Coast gefahren.
Das Wetter wurde von Tag zu Tag schlechter so dass ich eigentlich nur gefahren bin und hie und da ein Foto geschossen habe.
White Island, der aktivste Vulkan Neuseelands...
Kinder die die Waerme heisser Quellen am Strand mit nem Eimer auf'm Kopp geniessen...
Schlechtes Wetter am laengsten Pier von Neuseeland (600m)...

Samstag, 23. Oktober 2010

Bay of Islands / Cape Brett

Die Bay of Islands ist im Sommer ein Magnet fuer Touristen.
Ist ja auch schoen anzuschauen.

Mich jedoch hat der Cape Brett Walkway, eine 2-Tageswanderung, hergezogen.
Das war schoen, aber auch durch staendiges hoch und runter ziemlich anstrengend.



Das Kap in der Ferne.
Auch hier gab es einen Leuchtturm.
Und schlussendlich die Huette
in der ich mir ein lecker Sueppchen gekocht habe.
Am naechsten Tag bin ich dann wieder zurueck gelaufen.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Kawakawa

Ich bin dann weiter Richtung Sueden entlang der Ostkueste gefahren.
Kawakawa ist ein kleines Staedtchen dessen einzige Attraktion ein Klo ist... eins von Hundertwasser :-)
 Immer wieder lustig anzuschauen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Ninety Mile Beach / Te Paki Sand Dunes

Wenige Kilometer suedlich von Cape Reinga erstreckt sich der 55 Meilen lange Ninety Mile Beach (?) mit den riesigen Te Paki Sand Dunes die bis zu 100 Meter hoch sind.
Dort war es ziemlich windig. Meine Kamera hat den Sand anfangs nicht so sehr gemocht. Mittlerweile funktioniert sie aber wieder einwandfrei.
Manche Leute surfen auf den Duenen wie auf Schnee. Der Sand ist sehr fein, fuehlt sich toll an und fliesst fast wie Wasser durch die Haende. Sehr interessantes haptisches Erlebnis...

Sonntag, 17. Oktober 2010

Cape Reinga Walkway

Der Campingplatz lag direkt am Strand und, keine Ahnung warum, ich wollte fruehr raus um den Sonnenaufgang zu sehen. Ich wurde belohnt :-)
War ein schoener Weg. Wenn auch ein wenig wolkenverhangen.

Freitag, 15. Oktober 2010

Cape Reinga

Cape Reinga liegt fast am noerdlichsten Ende Neuseelands.
Mit meinem rollenden Bett
bin ich trotz Linksverkehr gut zurecht gekommen und konnte nach etwa 7 Stunden Fahrt zuerst Cape Maria van Diemen
und kurz danach Cape Reinga entdecken.
Hier fuehlte ich mich dann auch zum ersten mal in Neuseeland so wie man es sich vorstellt. Auckland ist nicht so dolle und die Fahrt mit dem Auto war auch nicht spannend.
Cape Reinga hat mir sehr gut gefallen. So gut, dass ich mich auf einem Campingplatz "um die Ecke" eingenistet habe von dem aus ein Wanderweg die Kueste entlang zum Cape fuehrt.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Auckland

Vor der Einreise nach Neuseeland hatte ich ein wenig Bammel. Man liest so viel wenn man sich auf Reisen vorbereitet...
Neuseeland hat eine Behoerde die streng darauf achtet, dass keine fremde Flora und Fauna in's Land gebracht wird. Zum Leid der Kiwis (der Voegel) ist vor einiger Zeit aus Australien das Possum eingeschleppt worden.
Vor 100 Jahren gab es noch etwa 5 Millionen Kiwis und wenige Possums. Mittlerweile gibt es geschaetzte 80 Millionen Possums und nur noch etwa 75.000 Kiwis :-(
Auf jeden Fall wollen die Kiwis (die Neuseelaender) aehnliches verhindern und achten penibelst darauf, dass nichts fremdes eingeschleppt wird.
Und hierzu achten sie besonders auf Leute mit Zelten und schmutzigen Wanderstiefeln...
Ich hatte mein Zelt so gut es eben ging auf Fiji gereinigt. Trotzdem haben sie eine kleine Schabe zwischen Aussen- und Innenzelt gefunden. Gab ein bischen Mecker, haben's mir aber gegeben und ich bin beruhigt weiter gezogen. Waere schade um das wirklich tolle Zelt gewesen.
Die ersten drei Naechte habe ich in einem sehr citynahen Hotel in Auckland verbracht. Viele Chinesen hats in Auckland...
Hier habe ich mich auf die naechsten drei Monate die ich auf Aotearoa, dem "Land der grossen weissen Wolke", vorbereitet. Kartenmaterial (Strassenatlas, Karten fuers GPS, Reisefuehrer) kaufen Campervan buchen usw.
Von Auckland aus bin ich dann schnurstracks Richtung Norden geduest um von dort meine Reise strukturiert *huestel* zu beginnen.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Fiji

Ich bin dann am naechsten Morgen wieder nach Honolulu und direkt weiter nach Nadi auf Fiji geflogen.
Hier hatte ich mich fuer die ersten zwei Naechte in einem kleinen Bure (einer Huette) in der Naehe des Flughafens einquartiert um dann nach Taveuni zu fliegen und wieder auf einem Zeltplatz zu schlafen.
Hier die Huette in Nadi und 'nen Sonnenuntergang am Strand.
Sonst gab's hier wenig bis ueberhaupt nix (ausser verliebte Paerchen und laut, schlecht englisch sprechende Deutsche)
Weiter ging es mit dem Flieger nach Taveuni, der Garteninsel Fijis.

Dort angekommen hat es erstmal wie aus Kuebeln geschuettet. Nachdem ich den Campground gefunden habe, habe ich erstmal mein Zelt in(!) einem Baum, quasi im(!) Wasser aufgebaut.

Rechts unten ist der Strand, war gerade Ebbe. Bei Flut kam das Wasser schon sehr nahe :-)
Blick aus meinem Verhau...
Die Baeume hier sind "Poison-Fish-Trees". Die Frucht wurde frueher zerrieben und in den Ozean gegeben. Nach ein paar Minuten sind die Fische dann mit dem Bauch nach oben geschwommen. Ist aber wohl mittlerweile verboten so zu fischen.
Interessant sind auch die Blueten des Baumes.
Haben die Einheimischen frueher als Rasierpinsel benutzt.Ich als Dekomaterial fuer Gonzales.
Ja, auch hier gab es Sonnenuntergaenge
und etwas koerperliche Ertuechtigung. Bin den Lavena Coastal Walk gelaufen der wirklich schoen ist.
Grosse Spinnen gabs hier...
einsame Straende (hier wurde auch "Die Rueckkehr zu blauen Lagune" gedreht)
Regenwald
Mushroom Stones
Straende
Haengebruecken
Regenwald
"Wilde Eingeborene"
*lach*und als Abschluss des Weges ein Bad unter einem Wasserfall.

Was mir aber an Fiji und den leuten hier besonders gefallen hat, war die friedvolle Ruhe die hier herrscht. Die Leute sind bei weitem nicht reich. Aber gluecklich.
Die, mit denen ich gesprochen habe, haben geradeaus gesagt, dass sie im Paradies leben, obwohl sie kaum etwas zu knabbern haben. Vielleicht weil sie nichts anderes kennen ? Keine Ahnung.
Ich war fast eine Woche lang der einzige Gast auf dem Zeltplatz der Bill und seiner Frau Tile gehoert.
Was mir von den beiden an Gastfreundschaft entgegengebracht wurde, hat mich schon sehr geruehrt. Ok, die Leute auf Fiji muessen noch ein bischen an der Emanzipation arbeiten (Maenner essen zuerst, Frauen bekommen die Reste) aber sie sind gluecklich.Obwohl ich nicht viel gemacht habe ausser mal schnorcheln und am Strand rumzuhaengen verging die Zeit wie im Flug.
Ausgeruht ging es wieder nach Nadi und dann auch gleich weiter nach Auckland auf Neuseeland.
Bericht folgt.