Mittwoch, 26. Mai 2010

Tag 31 - von Baamonde wieder heim :-)

Morgens waren die Beschwerden dann noch stärker :-( Nochmal in die Apotheke gegangen. Die kennen sich recht gut mit Pilgerbeschwerden aus. Er meinte:"Schonen, schonen, schonen. Zwei Wochen Minimum... juhuu.

So blieb mir nichts anderes als noch ein letztes Foto auf dem Weg zu machen und die Rückreise zu organisieren.
Ich überlegte mir, dass es sinnhaft sein könnte direkt zum Flughafen nach Santiago zu fahren. Busse fuhren keine, also habe ich ein Taxi genommen. Im Flughafen sah ich an den Anzeigen, dass alle Flüge gecancelt sind. Zweite Aschewolke, juhuu. Nach etwas grübeln bin ich dann zum Schluss gekommen mit dem Auto nach Irun (mein Startpunkt) zu fahren und von dort aus irgendwie nach Bayonne (auch das kennen wir schon :-)) zu kommen um dann mit dem Zug über Paris nach Hause zu fahren.
Auto gemietet und losgedüst und wirklich beeindruckendes bzgl. "Entschleunigung" erlebt. Es war heftig wirklich jeden Ort den ich besucht habe als Autobahnausfahrt zu sehen. Binnen 15 Minuten bin ich das gefahren wofür ich zu Fuß einen ganzen Tag gebraucht habe. Bilder zu den einzelnen Orten sind mir in den Kopf geschossen wie Blitzlichter. Und das hat mich wirklich beeindruckt.
Ich war nicht darauf aus unbedingt nach Santiago zu müssen. Vielmehr ging es mir darum meinen Weg zu gehen. Das Ziel war irgendwann irrelevant. Sünden die mir erlassen werden mussten habe ich nicht sodass mir auch die Compostella irgendwie egal war.
Mein Stempelheftchen werde ich natürlich aufbewahren. Wer weiss, vielleicht bin ich mal Sünder dem etwas erlassen werden muss :-)

Es war eine schöne Zeit.

Nicht wegen der spirituellen Erfahrung. Vielmehr habe ich meine Grenzen kennengelernt, nette Leute getroffen, schöne Landschaften gesehen und, ganz wichtig, das Meer als steten Begleiter gehabt.

Bin dann auch nach zwei Tagen Rückreise wieder heil in Frankfurt angekommen. Werde nun ein bischen meine Wunden lecken und für das nächste Abenteuer vorbereiten.

Bis dahin

Ich und Gonzales aka Godzilla


Tag 30 - von Villalba nach Baamonde

Tjo, was soll ich sagen. Habe mich gequält und bin irgendwann in Baamonde angekommen. Motivation war am Ende. Bin in eine Apotheke gegangen um mir ein wenig Voltaren zu besorgen. Der Apotheker meinte, dass ich mein Bein schonen solle weil es, wenn ich ihn richtig verstanden habe, zu einer Knochenhautentzündung kommen kann. Habe daraufhin den Entschluss gefasst zu schauen wie es mir morgen geht und dann zu entscheiden was ich mache.

Tag 29 - von Mondonedo nach Villalba

Weiter ging es auf langer Etappe und einem leichten Schmerz im Schienbein nach Vilalba. Rebeca (eine Arbeitskollegin), falls Du das liest, ich musste an Dich denken als ich das Ortsschild las :-)

Gegen Ende des Tages wurde dann auch der Schmerz stärker.

Tag 28 - von Gondan nach Mondonedo

Hm, das Meer fehlt mir. War immer ein treuer Begleiter an meiner rechten Schulter. Hier im Landesinneren gibt es zwar schöne Berglandschaften und auch nette Orte, aber das Meer vermisse ich.
Habe in Mondonedo die Herberge bezogen und bin auf dem Weg dorthin an einer Schnapszahl vorbeigewandert.

Tag 27 - von Tapia de Casariego nach Gondan

Von Tapia de Casariego ging es nun weiter nach Ribadeo. Problematisch bei dieser Etappe ist, dass man über eine Brücke muss, die für Fussgänger dicht ist. Es gab auch keine Möglichkeit sich gegen dieses Verbot zu widersetzen. Einzige Möglichkeit ist es für mich gewesen mit dem Bus zu fahren. Habe ich getan. Die andere wäre gewesen es per Anhalter zu versuchen.
Hinter Ribadeo hat für mich der Weg stark an Attraktivität verloren. Grund? Das Meer war weg. Ab Ribadeo ging es nämlich ins Landesinnere auf dem Camino del Norte :-(
Hier ein letztes Bild vom Meer
Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich das Meer vermissen werde. Aber schon kurz nachdem es aus meiner Sicht war, hatte ich nur noch den Gedanken im Kopf möglichst schnell in Santiago ankommen zu wollen. Das rächte sich recht bald.
Ach ja, geschlafen habe ich allein in einer kalten, zugigen Herberge. Musste mir drei Wärmflaschen machen um einigermaßen warm in meinem Schlafsack zu haben. Dementsprechend schlecht habe ich geschlafen.

Tag 26 - von Pinera nach Tapia de Casariego

Die nächste Station auf meinem Weg sollte Tapia de Casariego sein. Im Buch heisst es so schön:"Ausgezeichnete Herberge, ganz fantastisch direkt am Ufer und an einem Park gelegen."
Nun ja, wenn ich bei einem Reiseveranstalter gebucht hätte würde ich mein Geld zurück verlangen :-)
Aber, und das war wirklich schön, sie lag tatsächlich direkt am Meer und es gab etwas was ich die ganze Zeit vermisst habe... Wind, Wind und nochmals Wind ! :-)
War schön, habe ein Video gedreht... Wer herausfindet was ich labere bekommt nen Keks


Tag 25 - von Cadavedo nach Pinera

Von Cadavedo ging es entlang schlammiger Wege wieder zur Küste.
Durch das nette aber völlig überlaufene Städtchen Luarca.
In der Herberge in Pinera waren recht viele Pilger. Sogar einer aus München mit nem Esel.
Nachts um drei hats dann einer hinbekommen sein Handy klingeln zu lassen und hats nicht ausbekommen. Gab fast Ausschreitungen weil der komplette Schlafsaal wach war. Ach ja, derjenige der fast Streit bekam war aus Deutschland :-/

Tag 24 - von Soto de Luina nach Cadavedo

Auch dieser Streckenabschnitt versprach wenig gutes. 22 Kilometer nur Landstraße und ständig hoch und runter. Na ja, was soll man machen muss man durch. Bei manchen Abschnitten der Strasse fragte ich mich schon:" Da hat einer einen im Tee gehabt"
Wenigstens war auf der Landstrasse wenig Verkehr bis zuerst 2 Polizeimotorräder an mir vorbeifuhren.
5 Minuten später noch ein paar. Plötzlich kreiste ein Hubschrauber über mir und man mag es nicht glauben die Vuelta (ein Radrennen) rollte an mir vorbei.

Immer diese Radpilger :-)

Tag 23 - von Aviles nach Soto de Luina

Ein kurzer Blick zurück auf die häßliche Seite Nordspaniens und weiter ging es auf dem Jakobsweg.
Unterwegs ein paar Blumeln fotografiert
und den Düsterwald betreten
Um mich dann mal wieder hoffnungslos zu verlaufen :-(
Durch die Bauwut der Spanier (an jeder Baustelle steht auch schön ein Plakat, dass das durch EU-Gelder finanziert wird) war auf diesem Streckenabschnitt die Markierung des Jakobsweges weg und die Angaben im Buch waren auch nicht mehr hilfreich. Also entlang der Landstrasse und riesiger Baustellen
versuchte ich meinen Weg zu finden. Um 20:00 Uhr und bei Regen (der erste richtige) kam ich dann in der Herberge an. Nix mehr gegessen, wollte nur noch schlafen.

Tag 22 - von Gijon nach Aviles

Wow, was für eine häßliche Strecke... vorbei an kilometerlangen Industrieanlagen ging es von Gijon nach Aviles.
Hier gab es wirklich nichts, was es wert gewesen wäre fotografiert zu werden. Furchtbar. Und die ganze Zeit auf Landstrasse zu laufen tat meinem geschundenen Fuss auch nicht gut.
Na ja, die Herberge in Aviles war ok und sauber
und die Altstadt war auch das ein oder andere Foto wert

Tag 21 - von Villaviciosa nach Gijon

Eine lange Etappe stand an und dementsprechend bin ich früh aufgestanden. Auf dem Weg nach Gijon habe ich mir Gedanken gemacht ob ich vielleicht schon ein wenig abgestumpft bin. Irgendwie hatte ich wenig Motivation.
Selbst die schönen Landschaften reizten mich wenig. Mag sein, dass ich Patricks Begleitung etwas vermisste. Keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich nach Gijon gekommen mit der großen Hoffnung ein Internet-Cafe zu finden um wie versprochen das blog weiter zu schreiben. Leider wurde daraus nichts weil ich zum wiederholten Male vollkommen unnötig umgeknickt bin und dann eigentlich nur noch eine Unterkunft wollte in der ich mich ein wenig erholen kann.
Zu Gijon selbst weiss ich deshalb auch nur wenig zu berichten. Hat eine riesen Universität und eine Touristen-Information die zu früh schliesst. Habe dann aber doch noch ein günstiges Hotel gefunden.
Auch hier gab es 3-beinige Herrscher
Und Muscheln auf der Strasse

Tag 20 - von La Isla nach Villaviciosa

Haben die Strecke langsam begonnen. Recht schnell stellte sich aber heraus, dass patrick die lange Etappe nach Villaviciosa nicht bestreiten kann. Seine Schmerzen waren zu stark und wir verabschiedeten uns voneinander mit dem Versprechen in Kontakt zu bleiben.
Unterwegs gab es wenig spannendes zu sehen. Geschlafen habe ich in einem günstigen Hostal vor dem es hungrige
und nach dem Essen neugierige Katzen gab.

Tag 19 - von Riba de Sella nach La Isla

Patrick wollte ein wenig langsamer machen. Durch seinen großen und *hüstel* schlecht gepackten und viel zu großen Rucksack hatte er Achillessehnenprobleme. Musste Berge teilweise rückwärts runterlaufen weil er so Schmerzen hatte.
Ich ging also alleine weiter an einsame Strände
entlang verwunschener Wege
und genoss eine "Ahoi Brause" :-)
und landete schliesslich als einziger Pilger in der wunderbaren Herberge von La Isla
Abends kam dann zu meiner Überraschung auch noch Patrick an. Ich freute mich wirklich. Unterwegs haben wir Scherze gemacht, dass er Frodo (wegen seiner "Bürde" des schweren Rucksacks) ist und ich sein Begleiter Sam bin ;-)
Haben dann noch im Ort etwas gegessen und getrunken und dann ins Bett gegangen.

Tag 18 - von Llanes nach Riba de Sella

Morgens sind wir was frühstücken gegangen und haben uns von Amanda und Miguel verabschiedet. Die beiden liefen nur eine Woche und fuhren heute mit dem Bus zurück nach Madrid wo sie wohnen und studieren.
Wie man auf dem Foto sieht, fand Patrick Amanda auf seine Art lustig.

Patrick und ich sind dann gemeinsam weiter gelaufen und hatten einen Interessanten Blick auf die spanische Viehwirtschaft. Auf einem Feldweg kam uns zuerst mal ein rennendes Kalb entgegen, verfolgt von zwei "Hirten" und zuletzt von einem Traktor, an dem eine Leitkuh angebunden war der dann auch eine komplette Herde folgte. Sie versuchten das Kalb zu fangen und war da wohl etwas überfordert. Sie schrien und fluchten. Patrick machte sich aus dem Staub weil er Angst vor dem Bullen hatte. Ich setzte mein Leben aufs Spiel und filmte :-)

Tag 17 - von Colombres nach Llanes

Nach einem guten Schlaf auf einer Turnmatte sind wir gemeinsam Richtung Llanes gezogen. Es ist halt immer so, dass die einen schneller und die anderen langsamer liefen. Patrick wollte sich in einem Fluss die Füße kühlen, Amanda und Miguel liefen ein wenig langsamer. Also bin ich erstmal alleine weiter gezogen mit der Verabredung uns in der Herberge in Llanes zu treffen.
Auch hier hatte das Büchlein einen guten Tipp, nämlich den, auf einem Küstenweg mit der romantischen Bezeichnung E9 zu laufen und so schöne Aussichten zu geniessen.
Der letzte Berg vor Llanes war allerdings recht happig.
Die Picos del Europa haben mich ziemlich beeindruckt. Sieht einfach heftig aus, wenn wenige Kilometer hinter dem Meer so ein Gebirge aufsteigt.

Tag 16 - von San Vicente de la Barquera nach Colombres

Bin heute nicht gut aus dem Bett gekommen und dementsprechend ein bischen später gestartet.
An einer Bar wollte ich mir einen Kaffee gönnen und siehe da... Patrick sitzt an der nächsten Bar. Zu ihm gesetzt und ein bischen palavert. War recht lustig. Sind dann zusammen gelaufen und haben in Colombres

auch Amanda und Miguel getroffen. Gemeinsam haben wir uns dazu entschlossen in einer Turnhalle zu schlafen und machten uns auf die Suche danach. Nachdem wir den Schlüssel hatten, gingen wir noch kurz was zu essen kaufen und haben es uns auf einer Wiese gemütlich gemacht. Es gab Bohnen aus der Dose (total angebrannt weil mein Brenner zu heiß war) und Brot und Wurst und Käse und ne Flasche Wein. War schön.
Beeindruckend fand ich, dass auf den Bergen der Picos de Europa Schnne zu sehen war.

Tag 15 - von Comillas nach San Vicente de la Barquera

Nach frühem Aufstehen bin ich in aller Ruhe die Küste entlang gelaufen. War alles etwas trübe und diesig. Hatte aber eine gute Stimmung sodass ich es mir nicht entgehen lassen konnte ein kleines Video von Määäähs und Meer im Nebel aufzunehmen.



Ich lief dann weiter entlang der Küste im Nebel bis es gegen 10:00 Uhr aufklarte.

Heute war ein besonderer Tag. Hatte einen tierischen Begleiter, besser gesagt eine Begleiterin... eine Golden Retriever-Dame die mich vor einer Bar (habe einen Cafe con leche getrunken) angähnte, kurz von mir gestreichelt wurde und mich dann sage uns schreibe drei Stunden auf meinem Weg begleitete. Zuerst dachte ich:"Gut, ist nen Dorfköter der mich wieder verläßt wenn er aus seinem "Revier" kommen würde..." War aber nicht so. Die kleine lief immer neben mir her. Da macht man sich natürlich Gedanken. Was wenn ich jetzt nen Hund an der Backe habe ? Zum Glück, und das ist jetzt wirklich Zufall, fuhr der Besitzer der Hündin die Küste ab und wild gestikulierend und voller Freude nahm er seinen Hund wieder in Besitz.
Lustig ist, dass sie (die Hündin) schonmal einem deutschen Pilger hinterher gelaufen ist.

Hier ist die kleine zu sehen.



Nach diesem "Erlebnis" (hat mich wirklich berührt) erreichte ich dann auch bald San Vicente de la Barquera und machte es mir in der Herberge, die in einer Garage untergebracht ist, gemütlich. 
Abends trudelte dann auch Patrick ein mit dem ich noch ein Bier getrunken habe. Wir kamen dann auch mit Miguel und Amanda, zwei Psychologie-Studenten aus Spanien, ins Gespräch und laberten noch ein bischen bis es ins Bett ging.

Sonntag, 23. Mai 2010

Tag 14 - von Santillana del Mar nach Comillas

An diesem Tag geschah wenig spannendes. Es ist schon interessant wie schnell die Zeit verfliegt. Man läuft seine 5-8 Stunden, macht natürlich die ein oder andere Pause und schwupps ist schon wieder Abend und die Suche nach der Herberge beginnt.
In Comillas war das natürlich auch so und ich fand in einem gepflegten Hostal eine Unterkunft. Abends habe ich zum ersten mal einen ganzen Fisch (mit Kopf und Schwanz dran) gegessen der fantastisch war und bin noch ein bischen Richtung Strand und Hafen gewandert in dem die beiden Fotos enstanden.
Solche Statuen von Frauen am Hafen sieht man übrigens in Fischerdörfern recht oft. Scheint wohl die besorgte Fischersfrau zu sein die auf die sichere Heimkehr ihres geliebten Mannes hofft. 

Tag 13 - von Santander nach Santillana del Mar

Der Autor des Buches ist schon lustig. Er beschreibt im Buch eine Abkürzung die zwar illegal und gefährlich ist, bemerkt aber gleich im nächsten Halbsatz die Tatsache, dass jeder diese Abkürzung nimmt.
Die Abkürzung die beschrieben wird geht über eine Eisenbahnbrücke deren Passage per Fuss verboten ist. Man nimmt diese Brücke um wieder eine Bucht (die Spanier sagen zu sowas Ria) zu "überbrücken" und hierdurch sage und schreibe 20 Kilometer Umweg zu vermeiden. Da überlegt man dann schon...
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe die Brücke genommen, hatte ein mulmiges Gefühl (was wenn ein Zug kommt ? Springen ? Rennen ?) schaffte es aber dann doch ohne größere Vorkommnisse.
Hier der Beweis
Nach dieser Aktion dann am nächsten Bahnhof meinen Cafe con Leche getrunken und weiter gewandert. Tagesziel war Santillana del Mar, auf das die Spanier recht stolz sind. Ist ein quasi vollständig erhaltenes, altes Dörfchen das sehr viele Touristen anlockt. Wer schonmal in Rothenburg ob der Tauber war, kann sich in etwa vorstellen, wie es dort aussieht. Hier ein paar Bilder...

Geschlafen habe ich (ohne Schnarcher) in einer öffentlichen Herberge die in einem ehemaligen Pferdestall untergebracht war. Vorher ging ich noch was leckeres Essen (Spaghetti mit Meeresfrüchten und nen Bollen Fleisch mit Pommes). In der Wirtschaft habe ich dann das entdeckt.
Wer mir sagen kann, was das ist, bekommt, wenn ich wieder da bin, einen Cidre von mir :-)
Ach ja, Patrick, mit dem ich die nächsten Tage noch öfter zu tun haben werde, ist mir an diesem Tag auch noch über den Weg gelaufen.

Tag 12 - von Guemes nach Santander

Trotz der Superohrstöpsel schlief ich heute schlecht. Der Schnarcher hatte so einen hohen Lärmpegel dass selbst die Stöpsel nicht mehr helfen konnten. Nun denn, kann man nix machen. Weiter gings Richtung Santander. Büchlein sagt, dass man nicht unbedingt dem ausgeschilderten Weg folgen solle. Oh ja, Abenteuer dacht ich mir :-) Mehr, mehr !
War nicht schlimm. Der Autor schlug vielmehr vor, einen Weg direkt an der Steilküste zu nehmen und dadurch dem Meer näher zu sein. Habe ich gemacht und tatsächlich einen sehr schönen Weg vorgefunden.
 War wirklich traumhaft. Hat mich ein bischen an die Küsten Irlands oder auch der Bretagne erinnert.
Der Weg ging dann auch bis zur Bucht nach Santander an der ich nur wieder eine Fähre nehmen musst um an die andere Seite zu gelangen.
Zu Santander kann ich gar nicht so viel sagen. Hat mir nicht besonders gefallen aber die Pension in der ich schlief war ganz ok und vom Preis her auch völlig in Ordnung. Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass ich endlich ein Internet-Cafe gefunden habe in dem ich dann auch etwas Zeit verbracht habe um die Posts der ersten Tage zu erstellen.