Mittwoch, 6. Oktober 2010

Fiji

Ich bin dann am naechsten Morgen wieder nach Honolulu und direkt weiter nach Nadi auf Fiji geflogen.
Hier hatte ich mich fuer die ersten zwei Naechte in einem kleinen Bure (einer Huette) in der Naehe des Flughafens einquartiert um dann nach Taveuni zu fliegen und wieder auf einem Zeltplatz zu schlafen.
Hier die Huette in Nadi und 'nen Sonnenuntergang am Strand.
Sonst gab's hier wenig bis ueberhaupt nix (ausser verliebte Paerchen und laut, schlecht englisch sprechende Deutsche)
Weiter ging es mit dem Flieger nach Taveuni, der Garteninsel Fijis.

Dort angekommen hat es erstmal wie aus Kuebeln geschuettet. Nachdem ich den Campground gefunden habe, habe ich erstmal mein Zelt in(!) einem Baum, quasi im(!) Wasser aufgebaut.

Rechts unten ist der Strand, war gerade Ebbe. Bei Flut kam das Wasser schon sehr nahe :-)
Blick aus meinem Verhau...
Die Baeume hier sind "Poison-Fish-Trees". Die Frucht wurde frueher zerrieben und in den Ozean gegeben. Nach ein paar Minuten sind die Fische dann mit dem Bauch nach oben geschwommen. Ist aber wohl mittlerweile verboten so zu fischen.
Interessant sind auch die Blueten des Baumes.
Haben die Einheimischen frueher als Rasierpinsel benutzt.Ich als Dekomaterial fuer Gonzales.
Ja, auch hier gab es Sonnenuntergaenge
und etwas koerperliche Ertuechtigung. Bin den Lavena Coastal Walk gelaufen der wirklich schoen ist.
Grosse Spinnen gabs hier...
einsame Straende (hier wurde auch "Die Rueckkehr zu blauen Lagune" gedreht)
Regenwald
Mushroom Stones
Straende
Haengebruecken
Regenwald
"Wilde Eingeborene"
*lach*und als Abschluss des Weges ein Bad unter einem Wasserfall.

Was mir aber an Fiji und den leuten hier besonders gefallen hat, war die friedvolle Ruhe die hier herrscht. Die Leute sind bei weitem nicht reich. Aber gluecklich.
Die, mit denen ich gesprochen habe, haben geradeaus gesagt, dass sie im Paradies leben, obwohl sie kaum etwas zu knabbern haben. Vielleicht weil sie nichts anderes kennen ? Keine Ahnung.
Ich war fast eine Woche lang der einzige Gast auf dem Zeltplatz der Bill und seiner Frau Tile gehoert.
Was mir von den beiden an Gastfreundschaft entgegengebracht wurde, hat mich schon sehr geruehrt. Ok, die Leute auf Fiji muessen noch ein bischen an der Emanzipation arbeiten (Maenner essen zuerst, Frauen bekommen die Reste) aber sie sind gluecklich.Obwohl ich nicht viel gemacht habe ausser mal schnorcheln und am Strand rumzuhaengen verging die Zeit wie im Flug.
Ausgeruht ging es wieder nach Nadi und dann auch gleich weiter nach Auckland auf Neuseeland.
Bericht folgt.