Dienstag, 29. Juni 2010

Postkartenwuensche

Hallo Ihr Leser dieses blogs...

In letzter Zeit gab es bei Euch viele Veraenderungen was Adressen betrifft. Ich wuerde mich sehr freuen, wenn jeder der mit einer Postkarte beglueckt werden moechte, mir eine kurze mail schreibt. Natuerlich auch die die unbekannterweise oder anonym mein Geschreibsel verfolgen.

Deshalb: Mail mit Adresse an d a n n e r l e 2 0 0 2 @ y a h o o . d e (alle Leerzeichen rausnehmen) und dann gibbet ne Postkarte von mir.

Freue mich

P.S.: Mache das natuerlich nicht weil ich meinen Zettel mit allen Adressen nicht mehr find.... nein nein !

Gros Morne Nationalpark / Green Point



Was soll ich sagen... seht selbst :-)



Genauso hatte ich mir es erhofft. Wunderschoene, unberuehrte und geschuetzte Natur. Toller Zeltplatz direkt am Meer, traumhaftes Wetter fuer Neufundland.
Ich freue mich darauf, die naechsten vier Naechte hier zu verbringen.

29.06.2010

Sonntag, 27. Juni 2010

Gander und ein Stueck nach oben

Frisch mit einem Mietwagen augeruestet habe ich mich auf den Weg gemacht, um den (nicht lachen) "Dildo Run Provincial Park" zu suchen den ich mir als ersten Zeltplatz auf Neufundland ausgesucht habe.
Innerhalb der ersten Stunde auf Neufundlands Strassen musste ich feststellen, dass wenn auf einem Schild "rough street" steht, auch eine "rauhe, holprige Strasse" vorzufinden ist.
Ich kann nur sagen:"wow!!", in den Schlagloechern haette man Elche fangen koennen.
Eins habe ich dann auch voll erwischt und lernte nach Studium des Handbuchs wie man an einem Chevy Malibu einen platten Reifen wechselt :-)
Am schoenen Zeltplatz angekommen habe ich mein Zelt auf einem Holzpodest errichtet...

Bin dann am naechsten Tag nochmal kurz nach Gander gefahren um den Wagen zu tauschen was auch problmlos gelappt hat. Dann begann fuer mich der Aufenthalt auf NF erst richtig Spass zu machen. Bin in den Norden gefahren um in Twillingate zu schauen wie die Eisbergsituation ist. Leider sind die Berge im Moment noch weit im Westen vor der Kueste Labradors. So mussten halt mal wieder ein Leuchtturm und die schoenen Buchten, die es hier gibt, herhalten.
 

Twillingate gilt als guter Platzum Eisberge zu sehen wel dort das?die?der? Iceberg Alley vorbeifuehrt. Ist quasi eine Autobahn/Stroemung, die die kalten Dinger an der Nordkueste Neufundlands vorbeitreibt.  
Nun gut, wenn die Eisberge verspaetet sind, fahre ich ihnen halt entgegen. Weiter ging die Reise in Richtung Gros Morne Nationalpark...

27.06.2010

Freitag, 25. Juni 2010

Unterwegs nach Neufundland

Hui, schon wieder ueber eine Woche dass ich mich das letzte mal gemeldet habe. Sorry dafuer.

Die Newfies, so nennen sich die Neufundlaender, haben eine eigene Art ihren Inselnamen auszusprechen.
Ich habe am Anfang immer Newfoundland (so ala niew-faund-laend) gesagt. Richtig ist aber, so habe ich es zumindest dem einzigen Radiosender (neben atmosphaerischem Rauschen) entnommen, Nufundland (schnell gesprochen) zu sagen. Das vorweg :-)

Von Bangor bin ich mit der einzigen Busverbindung, dem Acadian, bis nach Truro gekommen. Dort habe ich in einem netten Motel geschlafen um am naechsten Tag, weiter mit einer anderen Linie des Acadian, nach North Sydney zu fahren.
In North Sydney habe ich fuer zwei Naechte in einem Hotel direkt am aehrhafen geschlafen. Eine fruehere Reservierung fuer die Faehre hatte ich leider nicht bekommen. Nun ja, North Sydney is nicht gerade die Wiege des Nachtlebens, ist aber ganz nett.

Weiter ging es dann mit der Faehre auf eine 6-stuendige Fahrt nach Port-aux-Basques auf Neufundland. Dort angekommen bezog ich wieder ein Hotel um am naechsten Tag mit DRL Coachlines bis nach Gander zu fahren und dort meinen Mietwagen abzuholen.

So, das war die Anreise. Bin also heile angekommen und muss sagen, dass mein erster Eindruck eher *gaehn* ist. Endlose Weiten und so....

Hier die Strecke zum nachfahren :-)


25.06.2010

Dienstag, 15. Juni 2010

Acadia Nationalpark

Der Acadia Nationalpark ist der kleinste, aber auch einer der aeltesten Nationalparks der USA. Nimmt quasi die ganze Flaeche der Mount Desert Island in Anspruch und soll fuer die naechsten fuenf Tage meine Bleibe sein.
Zuerst ging es auf oeffentlichen Strassen zum Bass Harbour Headlight.
Netter Leuchtturm an felsiger Kueste...
und dann auf meinen ersten richtigen "hike" (so nennen die hier das Wandern) hinauf auf die hoechste Erhebung der Insel, den Cadillac Mountain, mit gut 500 m ueber dem Meer. Auf dem Weg nach oben hat mich ein Ami fotografiert

und ich den Gonzales
War ein schoener Aufstieg mit tollen Aussichten

oben noch nen Kaffee getrunken und wieder runter gelaufen.
Mein Lager habe ich im Blackwood Campground im Suedosten der Insel bezogen. Hier habe ich auch mal Ham and Egg aus der Tuete gegessen. War gar nicht soooo schlecht wie es aussieht...









Abends habe ich mir immer ein schoenes lagerfeuerchen gemacht. War besser
als in die Glotze schauen... irgendwie... interaktiver ;-)
Im Nationalpark gibt es eine mit dem Auto befahrbare Strasse (die Amis sind ein faules Volk) auf der man alle Sehenswuerdigkeiten bequem abklappern kann. Habe ich natuerlich auch machen muessen...
Das Thunderhole ist aehnlich den Bufones in Spanien ein Loch in der Kueste wos rausprustet...
Schoene Aussichten hat es viele... die hier haben mir am Besten gefallen...
Fast einen Tag war ich damit beschaeftigt meine Weiterreise zu organisieren.
Bin also nach Bangor gefahren um mich zu informieren. Dort gibt es eine Greyhound Station. Ich dachte vielleicht koennte ich ja auch ein bischen auf Stephen Kings Spuren wandern... War aber nichts. Der Buchshop in dem ich mir einen Stadtplan mit Lokationen aus Kings Buechern kaufen wollte gibt es nicht mehr.
Aber immerhin, Paul Bunyan habe ich gefunden :-)
Musste echt lachen als ich ihn sah. 10 Meter hoch und irgendwie, na ja, kitschig :-)
Dann nur noch Ticket gekauft und wieder zurueck ins Lager.

Heute, also am 14., werde ich das Auto abgeben und mit dem Bus etwa 3-4 Tage brauchen bis ich wieder von meinen Erlebnissen, diesmal aus Neu-Fundland, berichten kann.

Bis dahin

Montag, 14. Juni 2010

Boothbay Harbour

Von den White Mountains ging es dann wieder ueber Portland mit seinem Portland Headlight weiter an der Kueste Richtung Norden. In dem kleinen Fischeroertchen Boothbay Harbour, wo ich im Mid Town Motel...

 uebernachtet habe, habe ich nen netten aelteren Herren, den Besitzer des Motels kennengelernt der von meinen Plaenen angetan war und von nun an auch meine Reise im blog verfolgen moechte.
Boothbay Harbour ist ein schoenes, zumindest im Moment, ruhiges Fleckchen Erde. In einer Bucht gelegen




laedt es zum spazieren ein.
Abends dann noch lecker Muscheln gegessen und am naechsten Tag ging es weiter nach Norden Richtung Acadia Nationalpark welcher mein letztes groesseres Ziel in Neu-England ist.

Samstag, 12. Juni 2010

White Mountains

Mein heutiges Ziel ist der fuer sein fuerchterliches Wetter bekannte Mount Washington.
Von York aus ging es also wieder Richtung Westen und nach 3 stuendiger Fahrt war ich dann auch mitten drin in den weissen Bergen. Sie heissen halt so weil im Winter Schnee drauf liegt.
Nach einem kurzen Stopp an einem See 

und ein wenig umherirren fand ich ihn aber und fuhr eine Strasse bis zum Gipfel hoch. Dort oben war null Sicht, es war -1 Grad kalt und windig, aber sehr schoen.





Danach ging es dann wieder Richtung Osten in die Boothbay Region ueber die ich dann demnaechst berichten werde. Bis denne....

Freitag, 11. Juni 2010

York Harbour

Vom Westen ging es dann wieder Richtung Osten wo ich die Kueste entlang bis zum Acadia Nationalpark fahren werde. In York Harbour fand ich einen Campingplatz, nicht ganz so schoen, etwas teurer auf dem ich die naechsten zwei Tage verbracht habe.
Hier gibt es einen Leuchtturm der "Nubble" heisst...

...sowie direkt um die Ecke lecker Eis ;-)

Aufgrund meiner phaenomenalen Sprachkenntnisse ist die Portion etwas groesser ausgefallen.
Bin ums verrecken nicht auf "scoop" gekommen. So habe ich halt zwei "bowls" of Raspberry und Ginger bekommen. Ginger, also Ingwer-Eis schmeckt uebrigens sehr lecker.
Hier gibt es auch schoene Straende die zum Baden einladen.

Aber eins muss man dem Atlantik lassen.... das Wasser war saukalt.
In York war ich zwei Tage insgesamt, habe meinen ersten Hummer, oder besser gesagt, einen leckeren Toast mit Hummer, gegessen und bin dann, als es nur noch geregnet hat, weiter gezogen.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mohawk Trail

Der Trail ist eine ungefaehr 100 km lange Panoramastrasse im aeussersten Westen von Massachusetts die ich mir anschauen moechte.
Direkt in Erving, Am Anfang des Trails habe ich den erstbesten Campingplatz genommen und war wirklich sehr positiv ueberrascht. Wunderschoen an einem See gelegen

sehr sauber und guenstig ($12 pro Nacht). Der Wald, der See und auch der Campingplatz gehoeren zum Erving State Forest, sind also staatlich. Habe mich auf diesem Platz fuer zwei Tage eingemietet und Lager bezogen.

Abends gabs eine Dose "Clam Chowder". Das ist eine Spezialitaet in Neu-England, eine Suppe aus Muscheln und Kartoffeln. War sehr lecker.

Der Trail wegen dem ich eigentlich gekommen war, hatte wenig zu bieten... In Shelburne Falls hatte es einen kleinen Wasserfall und eine Blumenbruecke. Das wars. Abends bin ich dann noch im See schwimmen gewesen.


Mittwoch, 9. Juni 2010

North Shore / Cape Ann

Von Salem ging es dann mit einem Toyota Carisma, den ich fuer die naechsten zwei Wochen gemietet habe, zum Cape Ann. Das ist eine kleine Halbinsel die ganz nett sein soll. Auf dem Freeway fuhr es sich ganz gut.




 Und die ersten amerikanischen Trucks habe ich auch gesehen.

In Gloucester wollte ich mir eine "Eisfabrik" anschauen. Ausser einem Blick aufs Schild und durch ne Scheibe gab es aber nicht viel zu besichtigen :-(


Nun ja, noch ein bischen am Hafen entlang gelaufen

um dann zu einem Motel, direkt am Meer, zu fahren.
Der Strand heisst Long Beach

und bot gleich zwei Leuchttuerme

Am naechsten Morgen ging es dann ueber Rockport mit seinem Motif#1

auf den Mohawk Trail.

Salem

Zu Salem kann ich eigentlich gar nicht sooo viel sagen. Gab hier halt die Hexenprozesse bei denen 1692 zwanzig unschuldige Menschen und zwei Hunde (keine Ahnung ob die unschuldig waren) hingerichtet wurden.
Es gibt ein Salem Witch Museum, ein Salem Wax Museum sowie unzaehlige shops in denen man sich von Hexenbesen ueber Zauberstaebe alles kaufen kann was mit paranormalem und dunkler Magie zu tun hat. Selbst Zombie-Quitscheentchen habe ich gesehen. Mein Weg vom Hotel zur Faehre fuehrte immer am Dunkin Donuts vorbei wo ich mir einen guten Kaffee fuer die Fahrt nach Boston mitnahm. Lecker ;-)

Dienstag, 1. Juni 2010

Boston

Boston, das vorweg, ist eine verdammt huebsche Stadt. Voller Geschichte und schoener Blickwinkel. Die Amerikaner pflegen ihre Historie sehr  und sind ziemlich stolz drauf. Natuerlich bleibt einem Touristen wie mir vieles verschlossen. Das was ich sah, hat mir auf jeden Fall gut gefallen.
Nachdem ich meine erste Nacht gut verbracht habe, bin ich erstmal ein bischen durch die Stadt gepilgert mit dem Ziel, REI zu finden. REI ist ein Outdoorausruester bei dem ich mir etwas leichtere Schuhe kaufen wollte.
Auf dem Weg dorthin bin ich durch den Stadtpark, Boston Common, gelaufen in dem einige schoene Motive zu finden waren.
Mein Gepaeck habe ich derweil im Hotel "geparkt". Will ja heute mittag noch nach Salem kommen.
Was ich vergessen habe.. Am Montag ist Memorial Day an dem in ganz Amerika den im Krieg gefallenen Soldaten gedacht wird. Aus diesem Grund waren im Boston Common 20.000 Flaggen aufgestellt.
Dementsprechend war in Boston am langen Wochenende auch viel los. An total langweiligen Schwanenbooten (die Amis scheinen es zu moegen)
 
ging es an Herrn Washington  vorbei Richtung John Hancock Tower.
Entlang schoener Alleen mit Monumenten die interessante Zitate tragen...


Bis ich schliesslich REI fand und SCHUHE!!!! kaufte :-)
Danach habe ich meine Sachen im Hotel geholt und mich auf die Suche nach der Faehre nach Salem gemacht, 9 $ dafuer bezahlt und nach einer Stunde Fahrt bin ich dann in Salem angekommen.

Nach etwas Suchen haben ich dann auch mein Zimmerchen im "Salem Inn" beziehen koennen. 

Am naechsten Morgen bin ich dann nach einem "Continental Breakfast" (Bagel, Kaffee, Cornflakes, O-Saft) wieder nach Boston gefahren um mich dem Freedom Trail zu widmen. Das ist ein markierter Weg durch Boston auf dem alle Sehenswuerdigkeiten abgeklappert werden koennen.
Aber zuerst zur Faehrfahrt. War schoen, die Skyline von Boston schon von weitem zu sehen.
 
Bin dann auch gleich zum Boston Common gelaufen um den Startpunkt des Freedom Trails zu finden. Gonzales war vor mir da ;-)

Nach einem Blick auf die Krte Habe ich festgestllt, dass das Laufen des gesamten Weges durchaus 2 Tage in Anspruch nehmen koennte und somit den Rahmen sprengen wuerde. Gut, nehme ich einen Trolley. Das sind, aehnlich dem Schoppebaehnel, Wagen, die die schoensten Punkte in Boston anfahren.
Erster Stopp war der Charlestown Navy Yard. Dort kann man die USS Constitution

und die USS Cassin Young

kostenfrei besichtigen.
Bemerkenswert ist, dass die Constitution, obwohl 1797 in Dienst gestellt, immer noch im Dienst und sogar das Flaggschiff der US Marine ist. Einmal im Jahr wird sie gewendet, damit beide Seiten gleichzeitig dem Wetter ausgesetzt sind.
Ein kleines Stueck weiter zu Fuss habe ich dann noch das Bunker Hill Monument

besichtigt um dann wieder in den Trolley zu huepfen.
Dieses hop on - hop off ist ganz praktisch. Aussteigen wo es einem beliebt um dann wieder woanders einzusteigen. Hat mir erspart mich zu Fuss abzuquaelen oder mich mit der Metro auseinander zu setzen.
Bin dann bis zum MIT (Massachussets Institute of Technology), also auf die andere Seite des Charles River gefahren um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Hier entstanden folgende Bilder...


So, das war Boston...
Die Tage gibt's dann etwas weniger ueber Salem und meinen naechsten stop, Cape Ann, wo ich gerade im Cape Ann Motor Inn vorm Rechner sitze. Hat fuerchterlich geregnet, so dass ich mich genoetigt sah, nicht zu zelten ;-)