Boston, das vorweg, ist eine verdammt huebsche Stadt. Voller Geschichte und schoener Blickwinkel. Die Amerikaner pflegen ihre Historie sehr und sind ziemlich stolz drauf. Natuerlich bleibt einem Touristen wie mir vieles verschlossen. Das was ich sah, hat mir auf jeden Fall gut gefallen.
Nachdem ich meine erste Nacht gut verbracht habe, bin ich erstmal ein bischen durch die Stadt gepilgert mit dem Ziel, REI zu finden. REI ist ein Outdoorausruester bei dem ich mir etwas leichtere Schuhe kaufen wollte.
Auf dem Weg dorthin bin ich durch den Stadtpark, Boston Common, gelaufen in dem einige schoene Motive zu finden waren.
Mein Gepaeck habe ich derweil im Hotel "geparkt". Will ja heute mittag noch nach Salem kommen.
Was ich vergessen habe.. Am Montag ist Memorial Day an dem in ganz Amerika den im Krieg gefallenen Soldaten gedacht wird. Aus diesem Grund waren im Boston Common 20.000 Flaggen aufgestellt.
Dementsprechend war in Boston am langen Wochenende auch viel los. An total langweiligen Schwanenbooten (die Amis scheinen es zu moegen)
ging es an Herrn Washington

vorbei Richtung John Hancock Tower.

Entlang schoener Alleen mit Monumenten die interessante Zitate tragen...
Bis ich schliesslich REI fand und SCHUHE!!!! kaufte :-)
Danach habe ich meine Sachen im Hotel geholt und mich auf die Suche nach der Faehre nach Salem gemacht, 9 $ dafuer bezahlt und nach einer Stunde Fahrt bin ich dann in Salem angekommen.
Nach etwas Suchen haben ich dann auch mein Zimmerchen im "Salem Inn" beziehen koennen.
Am naechsten Morgen bin ich dann nach einem "Continental Breakfast" (Bagel, Kaffee, Cornflakes, O-Saft) wieder nach Boston gefahren um mich dem Freedom Trail zu widmen. Das ist ein markierter Weg durch Boston auf dem alle Sehenswuerdigkeiten abgeklappert werden koennen.
Aber zuerst zur Faehrfahrt. War schoen, die Skyline von Boston schon von weitem zu sehen.
Bin dann auch gleich zum Boston Common gelaufen um den Startpunkt des Freedom Trails zu finden. Gonzales war vor mir da ;-)
Nach einem Blick auf die Krte Habe ich festgestllt, dass das Laufen des gesamten Weges durchaus 2 Tage in Anspruch nehmen koennte und somit den Rahmen sprengen wuerde. Gut, nehme ich einen Trolley. Das sind, aehnlich dem Schoppebaehnel, Wagen, die die schoensten Punkte in Boston anfahren.
Erster Stopp war der Charlestown Navy Yard. Dort kann man die USS Constitution
und die USS Cassin Young
kostenfrei besichtigen.
Bemerkenswert ist, dass die Constitution, obwohl 1797 in Dienst gestellt, immer noch im Dienst und sogar das Flaggschiff der US Marine ist. Einmal im Jahr wird sie gewendet, damit beide Seiten gleichzeitig dem Wetter ausgesetzt sind.
Ein kleines Stueck weiter zu Fuss habe ich dann noch das Bunker Hill Monument
besichtigt um dann wieder in den Trolley zu huepfen.
Dieses hop on - hop off ist ganz praktisch. Aussteigen wo es einem beliebt um dann wieder woanders einzusteigen. Hat mir erspart mich zu Fuss abzuquaelen oder mich mit der Metro auseinander zu setzen.
Bin dann bis zum MIT (Massachussets Institute of Technology), also auf die andere Seite des Charles River gefahren um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Hier entstanden folgende Bilder...
So, das war Boston...
Die Tage gibt's dann etwas weniger ueber Salem und meinen naechsten stop, Cape Ann, wo ich gerade im Cape Ann Motor Inn vorm Rechner sitze. Hat fuerchterlich geregnet, so dass ich mich genoetigt sah, nicht zu zelten ;-)