Sonntag, 5. Dezember 2010

Bieberfieber :-)

Bieberfieber auch bekannt als Giardia fuehrt den Unwissenden unweigerlich zu einem Lachen. Mindestens aber zu einem Laecheln. Ja, der Name ist lustig. Hat aber nichts mit einem Hype um Justin Bieber (wer ist das ueberhaupt) oder mit Biebern an sich zu tun.
Als ich mich auf die Reise vorbereitet habe, habe ich viel ueber Wasseraufbereitung gelesen und mir schlussendlich einen First Need Water Purifier gekauft.
Warum? Nun, er kann Bieberfiebererreger aus Wasser filtern.
Hier ein Artikel aus Wikipedia...

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Giardien (Giardia) sind eine Gattung von mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie werden, ähnlich wie Kokzidien, traditionell zu den Protozoen gezählt, d. h. es sind heterotrophe („tierische“)Einzeller. Sie kommen weltweit bei einer Vielzahl von Säugetieren, aber auch bei AmphibienReptilien und Vögeln vor. Für den Menschen stellen sie als Zoonoseerreger eine Gefahr dar. Ein weit verbreiteter Vertreter der Giardien ist Giardia intestinalis, auch Giardia lamblia oder Giardia duodenalis genannt, der Vögel und Säugetiere befällt. Giardia agilis kommt bei Reptilien vor, Giardia murisbei Nagetieren und Vögeln.[1]
Die Darmparasiten haben eine birnenförmige Gestalt mit zwei typischen Kernen, die den Anschein eines Augenpaares (in Wirklichkeit Zellkerne mit Erbinformationen) haben. Zur Fortbewegung nutzen Giardien ihre Geißeln. Mit Hilfe ihrer Bauchhaftscheibe sind die Durchfallerreger in der Lage, sich an der Darmwand des Wirts festzusetzen, d. h. sie dringen nicht in das Gewebe ein. Dort vermehren sie sich dann millionenfach auf der Oberfläche der Darmschleimhaut.
Um andere Lebewesen (u. a. auch Menschen) zu befallen, umgeben sich jeweils zwei Giardien mit einer schützenden Hülle und lassen sich über den Kot ausscheiden. Durch die Hülle sind sie tage- bis wochenlang geschützt, bevor sie vom neuen Wirt über verschmutztes Wasser oder Nahrungsmittel aufgenommen werden. Die infektiösen Parasiten bleiben in feuchten Böden bis zu sieben Wochen infektiös, in kühlem Wasser (4 °C) bis zu drei Monaten, wobei sie unter optimalen Bedingungen sogar mehrere Monate lebensfähig bleiben können.
Viele Menschen und Tiere beherbergen Giardien im Darm, ohne sich krank zu fühlen. Trotzdem scheiden sie den Parasiten mit ihrem Stuhl aus. Andere befallene Individuen leiden an Übelkeit,Bauchschmerzen und Durchfall. Beim Menschen wird eine Infektion mit Giardien meist mit einer Reise in tropische Regionen oder Abenteuerreisen in die freie Natur erklärt. Tatsächlich sind die hygienischen Bedingungen in diesen Gebieten oder „Camps“ oft ungenügend, so dass eine Ansteckung durch Wasser oder Nahrungsmittel leicht möglich ist.
Giardien stellen ein Problem in der Trinkwasseraufbereitung dar, sie lassen sich weder durch Chlor noch durch Ultraviolettstrahlung komplett abtöten. Aus diesem Grund wird zur Oberflächenwasser-Aufbereitung häufig Ultrafiltration eingesetzt, um sie abzufiltrieren.
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Der letzte Absatz hat mich dazu bewogen genau diesen Filter zu kaufen. Er kann, als einer der wenigen, aufgrund seiner mikrofeinen Filterstruktur die Geisseltierchen, die in den Gewaessern Neuseelands leider immer oefter vorkommen, herausfiltern. Ausserdem schmeckt das gefilterte Wasser ziemlich klasse :-)
(Fuer alle die sich wundern warum ich das hier schreibe... Beim Abschied von Family & Friends war das ein vieldiskutiertes Thema. Gruss an Markus :-))

1 Kommentar:

  1. Was soll ich sagen, hätte nie gedacht das du auf mich hörst! Geschweige das du dir gleich eine komplette Filteranlage kaufst ;-) Gruß Markus

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